Mann im Labor Shutterstock/Pressmaster

Mehr Gesundheitsdaten für die Forschung

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Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der CDU und CSU im Bundestag möchte, dass der Forschung schon bald mehr Daten zur Verfügung stehen

Grundlage für das Verbreiten der Forschungsdaten ist das Patienten-Datenschutz-Gesetz sein. Patienten sollen selbst entscheiden können, für wen und welche Zwecke ihre Daten aus der elektronischen Patientenakte verfügbar sein sollen.

Eine Funktion, die in der ePA abgelegten Daten freiwillig pseudonymisiert und verschlüsselt der medizinischen Forschung zur Verfügung zu stellen, ist zwar vorgesehen. Allerdings erst ab 2023. Die Union fordert dagegen, diese Funktion frühzeitig zu aktivieren.

Denn laut einem Positionspapier der Union würden Potenziale in der Digitalisierung oft versäumt werden. Besonders der Gesundheitsforschung würden dadurch Nachteile entstehen, indem ihnen bereits digital verfügbare Informationen vorenthalten werden.

Dabei könnten sie diese nutzen, um Krankheiten besser erforschen und beispielsweise die Entstehung chronischer Krankheiten besser bekämpfen zu können. Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit fordert zudem eine zentrale Stelle, in der Daten zusammenlaufen. Vorbild dafür seien die USA mit einer entsprechenden Institution auf nationaler Ebene.

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