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In Zeiten der Pandemie: Zu Hause und fit bleiben

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5 Min. Lesezeit

Kontaktverbot, Selbstisolation, Quarantäne – lesen Sie hier, wie wir in den eigenen vier Wänden Bewegungsmangel ausgleichen, die Muskel stärken und Ruhe bewahren können.

Das sollten Sie wissen:
  • Sportstätten und Fitnessstudios haben zu, doch insbesondere digitale Angebote können zu Bewegung in der eigenen Wohnung motivieren
  • Apps wie "Seven", "Freeletics" oder "Gymondo" dienen als Ersatz für das Fitnessstudio
  • Statt Yoga im Studio gibt es Angebote wie die Online-Plattform "Yoga Easy"
  • In Ruhe durchatmen – dabei unterstützt beispielsweise die Meditationsapp "Headspace"

Das Corona-Virus zwingt uns allen ein neues, ungewohntes Verhalten auf. Mobilität, Bewegungsfreiheit, direkter Austausch und persönliche Treffen sind plötzlich passé. Und auch alle Sportstätten und Fitnessstudios haben geschlossen. Jetzt müssen Bewegung und Muskelkräftigung sowie Lockerung und Dehnung also in den eigenen vier Wänden stattfinden.

Nachfolgend haben wir eine Reihe digitaler Angebote wie Apps und Online-Streams zusammengestellt.

Wenn die Zeit knapp ist: Seven

Der Name ist Programm: Nur sieben Minuten dauert das Workout der App "Seven" und passt für Hochmotivierte auch in die Zeit zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung. Dabei handelt es sich hierbei um ein intensives Intervalltraining. Kraft- und Ausdauerübungen wechseln sich in schneller Folge ab – man kennt das vom Zirkeltraining. Pro Workout werden zwölf Übungen absolviert, jede für etwa 30 Sekunden. Nach einer Pause von zehn Sekunden folgt die nächste Übung.

In der Basisversion ist die App kostenlos, In-App-Käufe ermöglichen extra Workouts.

Das Eigengewicht nutzen: Freeletics

Die Fitnessapp "Freeletics" ist fast schon ein Klassiker. Sie basiert auf der Methode, ohne zusätzliche Hilfsmittel und nur mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren. Bei hoher Intensität wechseln sich Cardio- und Kraftübungen ab und bringen einen mächtig ins Schwitzen. Fett wird verbrannt und Muskeln werden aufgebaut. Wer die Zeit der Selbstisolation und des Kontaktverbots nutzen möchte, um seinen Körper ordentlich auszupowern, ist hier gut aufgehoben.

Um das Angebot erstmal auszuprobieren, eignet sich die kostenlose Basisversion mit grundlegenden Übungen auf jeden Fall. Möchte man aber einen Trainingsplan verfolgen, um gezielt Muskeln aufzubauen oder abzunehmen, ist die Premiumversion besser geeignet. Das kann je nach Option bis zu 16 Euro im Monat kosten. Darin ist eine zweiwöchige Testphase enthalten, anschließend muss man die App aber mindestens für drei Monate abonnieren.

Der Alleskönner: Gymondo

Hier ist für jeden etwas dabei. Ob Fatburner, Bauch/Beine/Po, Yoga oder Dance-Workouts, ob gezielter Muskelaufbau, Straffung oder mehr Beweglichkeit: In der Rundum-Fitness-App "Gymondo" kann man aus 60 Trainingsprogrammen wählen und ein Ziel festlegen, das in einer festgelegten Laufzeit (zwischen zwei bis zu zwölf Wochen) erreicht werden soll. Wem das zu lang oder zu viel ist, hat die Möglichkeit sein eigenes Fitnessprogramm aus den zahlreichen Videos zusammenzustellen.

Aktuell gibt es die Möglichkeit das Angebot 30 Tage gratis zu testen. Für ein 3-Monats-Abo sind 12,99 Euro monatlich zu bezahlen. Neben Smartphone oder Tablet können die Kurse auch im Smart-TV abgespielt werden.

Für Yogis & Yoginis: Yoga Easy

Wer die morgendliche Yoga-Session im Studio oder das Lunch-Yoga während der Arbeitswoche vermisst, kann aus zig Online-Angeboten auswählen. Eine wunderbare Kursauswahl namhafter und erfahrener Yoga-Lehrer bietet das Portal www.yogaeasy.de.
Über die Website und gleichnamige App führt hier das Who’s who der deutschen Yoga-Community Anfänger und Fortgeschrittene durch die tägliche Praxis. Das Angebot umfasst Videos in unterschiedlicher Länge und Intensität, außerdem stehen viele verschiedene Yoga-Stile zur Auswahl.

Ein Monats-Abo ist schon für 16 Euro zu haben, aktuell gibt es bei Abschluss zusätzlich einen Monat gratis.

Sorgt für Ruhe: Headspace

Die Meditations-App "Headspace" kann helfen, achtsamer zu werden. Sie eignet sich insbesondere für Anfänger. Kurze Meditationsübungen von zehn Minuten Länge befassen sich mit Atemübungen und Visualisierungen, ähnlich dem autogenen Training. Animierte Videoclips zeigen einem wie man sich am besten vorbereitet und was es zu beachten gibt.

Die kostenfreie Version enthält einen zehntägigen Grundlagenkurs. Wer mehr will muss monatlich 5,99 Euro zahlen.

Der Kostenfaktor

Im Zuge der Corona-Pandemie haben auch viele Fitnessstudios kostenlose Online-Angebote im Programm, zum Beispiel die Ketten McFit und FitnessFirst. Hier lohnt es sich, einmal bei seinem eigenen Studio nachzufragen, ob statt des Trainigs für Mitglieder kostenfreie Programme ins Netz gestellt werden.

Auch einige Krankenkassen kooperieren mit speziellen Bewegungs- oder Entspannungs-Apps und bieten ihren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung an.

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