Digitale Apotheken

Dieser Text informiert in Einfacher Sprache zum Thema: digitale Apotheken

Patienten möchten möglichst leicht an ihre Medikamente kommen. Das E-Rezept kann dabei zum Beispiel helfen. Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, wie Apotheken digital arbeiten können.

Zugang zu Medikamenten wird leichter

Mit digitalen Lösungen kommen Patienten schneller an ihre Medikamente. Sie können zum Beispiel spezielle Apps benutzen. Die Patienten wählen in der App ihre Apotheke aus. Dann schicken sie ein Foto vom Rezept an die Apotheke. Manche Apps zeigen sogar an, ob das Medikament erst bestellt werden muss. Dann müssen die Patienten nicht umsonst zur Apotheke laufen. Sie bekommen eine Nachricht, wenn sie das Medikament abholen können.

Eine einheitliche Lösung für alle

Viele Patienten benutzen noch keine digitalen Lösungen. Die Apps sind noch nicht überall verbreitet. Und nicht alle Apotheken arbeiten schon damit.

Es gibt sehr viele verschiedene Apotheken-Apps. Das finden viele Apotheker nicht gut. Steffen Kuhnert hat zwei Apotheken in Köln. Er sagt, dass alle Apotheken eine gemeinsame Plattform nutzen sollen. Deshalb hat er 2015 eine Initiative gegründet. Sie heißt: #DieDigitaleApotheke. Viele Apotheken tauschen sich dort gemeinsam aus. Steffen Kuhnert bietet auch Workshops zum Thema Digitalisierung an.

Es gibt noch eine andere Initiative. Sie heißt: proAvO. "AvO" steht für "Apotheken vor Ort". Diese Initiative ist von verschiedenen Unternehmen. Zum Beispiel:

  • BD Rowa
  • Gehe
  • Noventi Group
  • Sana Corp

Der Wort & Bild Verlag gehört auch zu proAvO. Der Wort & Bild Verlag betreibt zum Beispiel diese Internetseite. Die Initiative proAvO möchte eine digitale Plattform aufbauen. Alle 19.300 Apotheken sollen diese Plattform benutzen.

Apotheken arbeiten schon viel digital

Apotheken arbeiten schon mit sehr vielen digitalen Lösungen. Jede Apotheke hat zum Beispiel ein Warenwirtschaftssystem (WWS). Damit wissen die Apotheken ganz genau:

  • Welche Waren haben wir im Lager?
  • Wie viel haben wir von den Waren im Lager?
  • Welche Waren wurden schon neu bestellt?

Die Apotheken können für jede Ware eine Untergrenze festlegen. So viel Stück sollen von der Ware dann immer im Lager sein. Sind nicht mehr genug Waren da? Dann bestellt das WWS automatisch neue Waren.

Viele Apotheken haben auch automatische Lagersysteme. Die Mitarbeiter müssen die Waren dann nicht mehr selber im Lager suchen. Das Lagersystem transportiert die Waren zum Beispiel automatisch in den Verkaufsraum.

Künstliche Intelligenz und Paketdienste

Manche Apotheken forschen auch im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). KI sind zum Beispiel bestimmte Computerprogramme oder Maschinen. Mit KI und Warenwirtschaftssystemen (WWS) können Apotheken dann noch besser arbeiten. Dafür muss dieser Bereich aber erst noch weiter erforscht werden.

Viele Apotheken liefern Medikamente direkt zu den Patienten. Auch hierfür gibt es digitale Lösungen. Vielleicht funktioniert das Ausliefern bald wie bei einem Paketdienst. Das WWS kann dann zum Beispiel die Fahrstrecken für den Fahrer errechnen. Und der Patient kann die Lieferung dann online verfolgen. So weiß er genau, wann die Lieferung bei ihm ankommt.

Wo bekomme ich mehr Informationen?

Sie möchten noch mehr über digitale Apotheken lesen? Mehr Informationen über das digitale Apotheken finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.


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Logo Einfache SpracheDie Texte haben wir zusammen mit dem Büro für Leichte Sprache geschrieben. Das Büro für Leichte Sprache gehört zur Lebenshilfe Celle.

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