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Fünf Dinge, die künstliche Intelligenz in der Medizin (noch) nicht kann

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In vielen wegweisenden Entwicklungen der digitalen Medizin steckt künstliche Intelligenz. Hier stößt die Hoffnungsträgerin an ihre Grenzen

Mit Fortschritt der Forschung wachsen die Ansprüche an Prozesse der sogenannten künstlichen Intelligenz (K.I.). KI-Programme unterstützen bereits heute bei Krebsdiagnosen, berechnen Erkrankungsrisiken präzise und werten Röntgenbilder verlässlich aus. Doch die Technik hat auch Grenzen. Hier sind fünf Dinge, die KI nicht kann.

1. Den Menschen in der Medizin ersetzen

Ärzt:innen, Pflegende und andere Menschen in medizinische Berufe kann die KI nicht ersetzen. Algorithmen nehmen zwar einen wichtigen Platz im Orchester der medizinischen Hilfsmittel ein. Doch sie benötigen für Entwicklung, Einrichtung und für Interpretation ihrer Daten kompetente Fachleute.

2. Mitfühlende Beziehungen herstellen

Persönliche, empathische menschliche Beziehungen bleiben in der Gesundheitsversorgung aus mit KI unverzichtbar. Zwar können KI-gesteuerte Pflegeroboter mit humanoider Computerstimme sinnvoll unterstützen. Doch der mitfühlende Umgang und echte menschliche Berührungen werden in einer Gesellschaft mit immer mehr Senior:innen immer bedeutsamer.

3. Krankheiten aus Genen lesen

Anhand der Gene eines Menschen erkennen, ob dieser eine bestimmte Krankheit wie Diabetes bekommen oder einen Herzinfarkt erleiden wird, ist (noch) unmöglich. Denn vieles ist zwar im Erbgut festgeschrieben und kann von Algorithmen ausgelesen werden,  doch fast immer hängt es auch von der Lebensweise und Umweltfaktoren ab, ob eine erbliche Veranlagung zur Erkrankung führt.

4. Op-Roboter selbst steuern

KI wird nie autonom arbeitenden Operationsroboter schaffen. Bereits heute können Roboter chirurgische Werkzeuge bereitstellen oder bei komplexen chirurgischen Eingriffen assistieren. Aber jeder Eingriffe erfordert das Gefühl und die Flexibilität einer Chirurgin oder eines Chirurgen. Menschen sind es auch, die mit noch nie dagewesenen Komplikationen während einer Operation sicher umgehen können. Wer will das einem Roboter zutrauen?

5. Ethische Entscheidungen treffen

KI kann nicht denken wie ein Mensch. Intelligente Algorithmen können genau festgelegte Aufgaben ausführen – und das oft besser und schneller als Menschen. Um jedoch wie wie Mensch zu denken, müsste die KI auch eine Gefühlswelt, ein ethisches Empfinden und einen Wertekanon haben.

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