Zigarette Shutterstock/Gorynvd

Wie Rauchstopp-Apps am besten helfen

Zu einer wirksamen Rauchentwöhnung gehört, die Sucht und ihre Auslöser zu akzeptieren. Dies kann durch Entwöhnungs-Apps unterstützt werden, zeigt eine Studie

Die Studie mit 2415 Rauchern, die jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde, hat untersucht, wie Apps zur Raucherentwöhnung effektiv eingesetzt werden können. Die Forschenden haben hierfür haben Apps mit unterschiedlichen Herangehensweisen miteinander verglichen. Eine Studiengruppe nutzte eine auf der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) basierenden Entwöhnungs-App. Bei diesen Apps geht es darum die eigenen Auslöser für das Rauchen zu erkennen und anzunehmen. Die andere Gruppe arbeitete mit Apps, die dabei unterstützen sollten, Auslöser zu vermeiden. Die ACT-basierende App war im Vergleich wirksamer.

Jonathan B. Bricker, Hauptautor der neuen Studie und Professor im Krebspräventionsprogramm am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, bringt den Teufelskreis der Rauchentwöhnung auf den Punkt: "Das Problem dabei wenn man dem ausweichen will, was man fühlt oder denkt, ist, dass man paradoxerweise mehr davon will." Die Autoren der Studie wollen diese Erkenntnis für zukünftige Strategien der Rauchentwöhnung nutzen.

Die Studie liefert einen weiteren Beleg, dass Smartphone-Apps beim Rauchstopp helfen können. Bricker und sein Team wollten mit ihrer Studie nicht nur beweisen, dass ein akzeptanzbasierter Plan den Menschen helfen kann, das Rauchen langfristig zu reduzieren, sondern auch, dass es hilfreich sein kann, die eigenen Fortschritte in einer App zu verfolgen.

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