Videosprechstunde mit Ärzten via Laptop Shutterstock/Fizkes

Virtuelles Krankenhaus zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

1 Min. Lesezeit

Die Idee des virtuellen Krankenhauses: Über Videosprechstunden leihen zwei Universitätskliniken anderen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen das Fachwissen ihrer Spezialisten

Nach rund drei Monaten sind die Intensivmediziner und Infektiologen der Universitätskliniken Aachen und Münster mit dem bisherigen Ergebnis ihres telemedizinischen Angebots sehr zufrieden. Eigentlich war das Projekt im Frühjahr dieses Jahres noch in der Planungsphase, doch aufgrund der Corona-Pandemie schien es ratsam, schnellstmöglich zu starten. Seit Ende März können Krankenhäuser nun per Computer Medizinerinnen und Mediziner der Universitätskliniken zur Fallbesprechung hinzuziehen.

Die erste Bilanz ist positiv. Das telemedizinische Angebot erwies sich besonders bei der Betreuung von schwerstkranken Covid-19-Patienten als sinnvoll. Insgesamt ließen sich bisher 32 Kliniken regelmäßig über die virtuelle Klinik beraten. 843 virtuelle Konsile wurden durchgeführt, deren Hauptthema die Beatmung von Patienten mit schwerem Lungenversagen war.

Durch die virtuelle Behandlung konnten diese Patienten im jeweiligen Krankenhaus bestmöglich versorgt werden ohne sie den Strapazen einer Verlegung in ein Spezialkrankenhaus auszusetzen.

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