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Virtual-Reality-Brille als Therapiemöglichkeit

Die Hamburger Firma Sympatient bietet in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse eine virtuelle Therapiemethode namens Invirto an, mit der Angst- und Panikstörungen behandelt werden sollen.

Patienten können mittels einer App und einer Virtual-Reality-Brille in acht Modulen lernen, mit ihrer Angst umzugehen. Während der Sitzung steht jederzeit ein Mitarbeiter bereit, um Beistand zu leisten. Insgesamt sieben verschiedene Erkrankungen können so behandelt werden. Die Therapie kann am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und am Zentrum für integrative Psychiatrie in Kiel in Anspruch genommen werden, wird jedoch vor allem von zuhause aus durchgeführt. Der Behandlung geht ein Beratungsgespräch in einer der beiden teilnehmenden Kliniken voraus. Dort wird entschieden, welche Übungen am besten für die Betroffenen geeignet sind.

Bislang gibt es noch wenige Belege für die Wirksamkeit der Therapiemethode. Studien, die dies erforschen sollen, laufen jedoch bereits. Invirto ist mit dem CE-Siegel für Medizinprodukte zertifiziert. Auf den Datenschutz der Patienten, die während der Therapie stets in Kontakt mit einem Therapeuten stehen, legt die Herstellerfirma laut eigener Aussage besonderen Wert.


Schlagworte

Virtual Reality

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