Junge Menschen setzen auf E-Health istock/Geber 86

Studie: Junge Leute wollen E-Health nutzen

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Besuche in Praxen und Apotheken verlieren an Attraktivität, gerade Jugendliche und junge Erwachsene setzen verstärkt auf Videosprechstunden, Gesundheits-Apps und E-Rezepte. Das ergab eine Studie der vivida bkk und der Stiftung Die Gesundarbeiter

Für die Studie Zukunft Gesundheit 2020 waren im August 2020 in Deutschland über 1.000 Teilnehmer:innen zwischen 14 und 34 Jahren befragt worden. Die Hälfte der Befragten gab an, künftig lieber die Videosprechstunden ihrer Ärztinnen oder Ärzte nutzen zu wollen, anstatt in deren Praxen zu gehen. Vier von zehn Teilnehmenden würden ihre Ärzt:innen sogar öfter kontaktieren als bisher, wenn diese Videosprechstunden anböten.

Über zwei Drittel wollen zudem bei Bedarf auf Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), sogenannte Apps auf Rezept, zurückgreifen, und vier von fünf Befragten wollen E-Rezepte nutzen, wenn diese 2021 starten.

Für Videosprechstunden bei Vertragsärzt:innen übernehmen Krankenkassen grundsätzlich die Kosten, für offiziell zugelassene DiGA, wenn Ärzt:innen sie verordnen. "DiGA dienen Menschen zum Beispiel als Symptomtagebuch, erinnern sie daran, Arzneien einzunehmen oder bieten spezielle Unterstützung beim Umgang mit einer chronischen Erkrankung", sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der vivida bkk.

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