Innovative Technologien in Wissenschaft und Medizin Shutterstock/Sergey Nivens

Studie: Digitalisierung geht nur schleppend voran

1 Min. Lesezeit

Das Beratungsunternehmen Deloitte hat in einer aktuellen Studie die Digitalisierung verschiedener europäischer Gesundheitssysteme unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt eher nüchtern aus

Für die Studie "Shaping the future of European healthcare" wurde medizinisches Personal in sieben europäischen Ländern befragt. Die Untersuchung zeigt unter anderem: neue innovative Technologien finden nur wenig Verwendung, obwohl 86 Prozent des medizinischen Personals großes Potenzial in ihnen sehen.

Oft scheitert die Einführung neuer Lösungen sowohl an bürokratischen Hürden (61 Prozent), den zu hohen Kosten (57 Prozent), als auch der Auswahl der passenden Technologie (42 Prozent).

In Deutschland kommen digitale Technologien besonders für administrative Aufgaben zum Einsatz. An erster Stelle steht die digitale Krankenakte, die für 78 Prozent der Befragten Vorteile für effizientes Arbeiten und eine gute Patientenversorgung ermögliche. Weiterhin nutzen 52 Prozent digitale Dienstpläne.  Anders sieht das beim Einsatz und Nutzen von Telemedizin aus. Obwohl 64 Prozent der Befragten einen Vorteil in der Patientenversorgung sehen, wird Telemedizin nur von 30 Prozent des medizinischen Personals verwendet. Ähnlich fällt das Ergebnis hinsichtlich der Online-Terminbuchungsmöglichkeiten aus. Künstliche Intelligenz und Virtual Reality nutzen nur sieben Prozent der Befragten.


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Forschung Politik

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