Seniorin am Laptop Shutterstock/Rido

Start-Up unterstützt chronisch Kranke auf der Suche nach der richtigen Therapie

2 Min. Lesezeit

Das israelische Start-Up “StuffThatWorks” (Dinge, die funktionieren) setzt bei der Suche nach der richtigen Behandlungsform für chronische Krankheiten auf die Schwarmintelligenz

StuffThatWorks ist eine englischsprachige Plattform, auf der chronisch Kranke Informationen und Behandlungsmöglichkeiten nachschlagen können. Innovativ ist der Ansatz, dass das Portal stark auf die persönlichen Erfahrungen anderer Betroffener setzt. Patientinnen und Patienten teilen dort sowohl ihre Krankheitsgeschichte als auch alle bisher ausprobierten Therapien – im Idealfall auch diejenige, durch die letztendlich eine Verbesserung der Symptome erzielt werden konnte.

Mit dem Portal möchte die Gründerin Yael Eilish Brücken zwischen Ärzten und Patienten bauen. Weltweit gibt es ihr zufolge rund 10.000 chronische Krankheiten mit wiederum rund 500 Behandlungen für eine jede Krankheit. Nicht jeder Mediziner kann dabei Experte für jede Krankheit sein. Oft gibt es auch Behandlungsansätze, die die Krankenversicherung nicht übernimmt, weshalb Patientinnen und Patienten Gefahr laufen können, gar nicht über ihr Vorhandensein aufgeklärt zu werden. An dieser Stelle setzt "StuffThatWorks" an. Die Informationen, die Patienten über ihre Krankheit, Therapieerfolge und -misserfolge teilen, helfen dem Algorithmus des Portals dabei, bestehende Behandlungsmöglichkeiten zu kartieren. Die daraus entstehende Kartei kommt anschließend anderen Ratsuchenden zugute.

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