Senior mit Tablet Shutterstock/Lena Evans

Senioren zuhause vernetzen

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Im Saarland startet ein Modellprojekt, das älteren Menschen ermöglichen soll, zuhause wohnen zu bleiben – auch, wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind

Das Projekt koppelt die Möglichkeiten digitaler Technik mit den Angeboten regionaler Dienstleister. Die älteren Menschen bekommen ein Tablet, mit dem sie Zugang zu Videosprechstunden in ihrer ärztlichen Praxis bekommen, Angehörige anrufen und Nachrichten schreiben können.

Bei ungewöhnlichen Vorfällen in der Wohnung können Verwandte oder professionelle Dienstleister per SMS oder E-Mail benachrichtigt werden. Hierfür werden spezielle Sensoren in der Wohnung angebracht. Auch stationäre Hilferufknöpfe, digitale Türkontakte, die auf offenstehende Türen aufmerksam machen und eine digitale Medikamentenbox, die Demenzkranke erinnert ihre Medikamente zu nehmen, sollen das Leben in den eigenen vier Wänden vereinfachen.

Das Modellprojekt "inviSa@Home" habe als Zukunftsprojekt großes Potenzial, erklärt Jan Rößler, Pressesprecher der Krankenkasse AOK im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Es nutzt Komponenten des Assistenzsystems des Berliner Unternehmens "BeHome".

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