Älterer Mann sitzt vor Laptop Shutterstock/fizkes

Praxen dürfen unbegrenzt Videosprechstunden durchführen

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Im Zuge der Corona-Krise haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband beschlossen, die Limitierung von Videosprechstunden bis zum 30. Juni aufzuheben. Bislang durfte die Telemedizin bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten nur 20 Prozent des Leistungsumfangs ausmachen

Die Nutzung telemedizinischer Beratung ist während der Corona-Krise stark gestiegen. Beispielsweise wuchs die Zahl der ärztlichen Praxen, die Videosprechstunden in Thüringen anboten, im ersten Quartal auf 250. Rund 3000 Patienten wurden so behandelt.

Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS, geht davon aus, dass diese Zahlen noch weiter steigen werden. "Eine solche Ausnahmesituation bietet auch die Chance, darüber nachzudenken, ob Videosprechstunden künftig unbegrenzt angeboten werden können. Das wäre ein unerwartet schneller Schub für ein modernes Behandlungsangebot", so Striebel.