Frau hat Depressionen Shutterstock/Stock-Asso

Online-Hilfe bei leichten Depressionen während der Corona-Krise

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Ein kostenloses Online-Programm kann Menschen mit leichten Depressionen im Alltag unterstützen. Im Zuge der Coronavirus-Krise können sie es auch ohne kundige Begleitung nutzen.

Das internetbasierte Selbstmanagement-Programm iFightDepression hilft den Anwenderinnen und Anwendern, ihren Alltag zu strukturieren und mit depressiven Symptomen eigenständig umzugehen. Die Nutzerinnen und Nutzer werden normalerweise von medizinisch geschultem Personal bei der Anwendung betreut. Das Programm wird in zwölf Sprachen angeboten.

In einer Krise, wie sie derzeit durch das Coronavirus herrscht, müssen Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, besondere Hürden meistern. Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Depressionshilfe, die das Programm unterstützt, weist darauf hin, dass negative Gedanken in einer Depression verstärkt wahrgenommen werden, "so auch die Sorgen und Ängste wegen des Coronavirus".

Wichtig sei laut der Deutschen Depressionshilfe, mit vertrauten Menschen auch über andere Themen als die Corona-Pandemie zu sprechen. Sie empfiehlt ausreichend Bewegung und einen geregelten Schlafrhythmus, trotz der eingeschränkten Mobilität in der Zeit der Krise.


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