Forscher im Labor Shutterstock/Gorodenkoff

Netzwerk für KI-unterstützte Diagnostik in der Pathologie

2 Min. Lesezeit

Die Charité hat eine Plattform für bildbasierte digitale Diagnostik in der Pathologie entwickelt. Die auf künstlicher Intelligenz basierenden Tools sollen Fachleute bei der Diagnosefindung besonders bei Krebserkrankungen unterstützen

Krebserkrankungen erfordern eine gründliche Diagnostik. Dazu gehört die Auswertung vieler Bilddaten. Der Einsatz künstlicher Intelligenz kann nicht nur helfen, Bilder schneller zu analysieren, sondern auch eine alternative Sicht auf das Gewebe zu ermöglichen.

Bisher gab es keine Infrastruktur, um das Potenzial der künstlichen Intelligenz im Bereich der bildbasierten medizinischen Diagnostik richtig auszuschöpfen. Auch fehlten rechtliche Rahmenbedingungen. Daher wurde das Projekt "Ecosystem for pathology diagnostics with AI assistance" (EMPAIA, englisch: Ökosystem für pathologische Diagnostik unterstützt von Künstlicher Intelligenz) von der Charité ins Leben gerufen. Weiter beteiligt sind außerdem das DAI-Labor der Technischen Universität Berlin, das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin Mevis, die Vitasystems GmbH und die Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie QuIP GmbH. Unter klaren rechtlichen Rahmenbedingungen sollen zugelassene und validierte KI-Lösungen routinemäßig eingesetzt werden können.

Das Projekt hat sich im Innovationswettbewerb Künstliche Intelligenz (KI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgesetzt und wird über drei Jahre mit insgesamt 11,4 Millionen Euro gefördert.

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