Persönliche Sicherheit. Junge Frau Gesichtsscanner nach Gesichtserkennung, Panorama mit Leerraum Shutterstock / Prostock-studio

Künstliche Intelligenz soll Erbkrankheiten erkennen

1 Min. Lesezeit

Ein Forschungsteam hat mithilfe von künstlicher Intelligenz eine Methode entwickelt, die auf Grundlage von Gesichts-Scans 400 Erbkrankheiten erkennen kann. Die Trefferquote liegt bei 96 Prozent

Das Forschungsteam aus den USA und Kanada hat zu diesem Zweck rund 3.300 Gesichts-Scans von Erwachsenen und Kindern mit Erbkranken sowie rund 3.700 Bilder von gesunden Menschen in das System gespeist. Die KI konnte auf Grundlage dieser 3D-Bilder lernen, genetisch bedingte Störungen zu erkennen, die oft Einfluss auf die Gesichtskonturen haben und so diagnostiziert werden können.

Dieses Vorgehen ist in einem Artikel in der Fachzeitschrift "The Nature" beschrieben worden.

Das Ziel dieser Methode: Die Diagnose soll künftig auch mit einem Smartphone durchgeführt werden, anstatt auf einen Termin in einer Spezialklinik zu warten. Gegenwärtig sind dafür 3D-Kameras notwendig, doch mit mehr Daten und Parametern könnte die KI ihre Diagnose auf Grundlage normaler Bilder durchführen.

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