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Kassen fördern Gesundheits-Start-ups

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Krankenkassen dürfen seit diesem Jahr innovative Jungunternehmen im Gesundheitsbereich fördern. Ein Fonds von mindestens 40 Millionen Euro ist dafür vorgesehen

Bei diesem sogenannten Digital Health Venture Funding sollen mindestens zwölf Innovationen gefördert werden. Thomas Renner, Abteilungsleiter "Digitalisierung und Innovation" im Gesundheitsministerium, betonte bei einer Veranstaltung des Health Innovation Hub, dass dabei nicht die Rendite, sondern das beste Ergebnis für Patientinnen und Patienten im Vordergrund stehen soll.

Das Bundesamt für Soziale Sicherung erarbeite derzeit die Förderempfehlungen, berichtete Dr. Cordula Scherer von der Behörde. Einzelne Investoren dürfen maximal 20 Prozent der Anteile halten. Die Krankenkassen dürfen hingegen nicht mehr als zwei Prozent ihrer Finanzreserven für die Förderung einsetzen.

Das Angebot ist für die Krankenkassen attraktiv, da sie einen Zugang zu Innovationen auf dem Start-up-Markt erhalten. Viele Krankenkassen sind bereits aktiv geworden: Die Barmer ist beim Berliner Health Technology Funds "Earlybird" eingestiegen. Die AOK und die TK sind bei Brückenköpfe Leonardo-Invest engagiert. Von diesen Kooperationen profitieren auch Start-ups: Sie erfahren mehr über die Bedingungen der medizinischen Versorgungsleistungen der Krankenkassen und lernen, wie sie Innovationen in diesen Markt bringen können.

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