Generation Z: Jugendliche mit Smartphone Shutterstock/DisobeyArt

Junge Generation erobert Kontrolle über Soziale Medien zurück

Eine Studie bescheinigt der Generation Z ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Gefahren von Instagram, Facebook und Co. Viele junge Menschen wüssten über die potentielle mentale Belastung durch digitale Plattformen Bescheid

Dass soziale Medien wie Facebook, Instagram und Tiktok gezielt so programmiert sind, ihre Userinnen und User so stark an sich binden, dass dies einer Abhängigkeit gleicht, ist ein bekannter Vorwurf. Häufig wird besonders den jüngeren Generationen ein exzessiver und unkritischer Umgang mit den digitalen Medien vorgeworfen. Eine im Sommer veröffentlichte Umfrage der Beratungs-Agentur Dentsu Aegis Network fördert dagegen Erstaunliches zutage: So habe rund ein Fünftel der Generation Z Social Media den Rücken gekehrt.

Als Generation Z gelten gemeinhin alle Geburtsjahrgänge ab 1995 bis 2012. Ihr Alleinstellungsmerkmal stellt eben jenes Aufwachsen in der digitalen Welt dar. Die Umfrage umfasste 5.000 junge Leute im Alter von 18 bis 24 Jahren weltweit. Von den Befragten gab jeder Zweite an zu wissen, dass soziale Medien eine Gefahr für die psychische Gesundheit darstellen können. In ähnlicher Größenordnung bewegt sich die Sorge um Datenmissbrauch und 37 Prozent gaben an, den Einfluss von Social Media auf die Politik ihrer Heimatländer kritisch zu sehen.

Droht Social Media, den Zugriff auf eine ganze Generation zu verlieren? Mitnichten, so die Autoren. Die Generation Z kenne sich in besonderem Maße mit den verschiedenen Seiten der Technologie aus und hole sich die Macht über ihre Daten und Online-Aktivitäten zurück. So meinen immerhin zwei Drittel der Umfrageteilnehmer, dass Social Media die größten Probleme der Menschheit lösen könne.


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Social Media

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