Frau mit mixed Reality Brille Shutterstock/PR Image Factory

Hologramme für die Fernbehandlung von Covid-19

1 Min. Lesezeit

Ein norwegisches Projekt hat sich beim #EUvsVirus-Hackathon in der Kategorie “Effiziente Remote-Arbeit” durchgesetzt. HoloCare Covid-19 will mit Hologramm-Technik Behandlungen aus der Ferne erleichtern

Das Unternehmen Sopra Steria und die Universität Oslo, die sich hinter dem Projekt verbergen, wollen mit der Mixed-Reality-Visualisierungstechnik die Diagnostik verbessern und Patientinnen und Patienten einen besseren Kontakt zum medizinischen Personal ermöglichen.

HoloCare soll unter anderem Organe von CT- und MRT-Bildern dreidimensional abbilden können, die von mehreren Personen gleichzeitig eingesehen werden können. Auf diese Weise können sich Fachärztinnen und Fachärzte über Fälle austauschen, ohne persönlich zusammenzukommen. Menschen in Quarantäne sollen so auch vor den psychischen Folgen dauerhafter Isolation besser geschützt werden, indem sie via Hologram mit Ärztinnen und Ärzten kommunizieren.

Ziel von HoloCare ist es aber auch, das medizinische Personal zu schützen, ohne deren Arbeit zu beeinträchtigen. In der Corona-Pandemie haben Menschen in Heilberufen eine höhere Wahrscheinlichkeit sich mit dem Virus anzustecken, die Verringerung der direkten Kontakte soll das Risiko verringern.