Pflegeverband Shutterstock/Chinnapong

Geplantes Digitalisierungsgesetz stellt Pflege in den Focus

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Nach Informationen des Handelsblatts will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Digitalisierung der Pflege einen weiteren gesetzlichen Rahmen geben. Konkret geht es um die Telemedizin und -Pflege

Telepflege will Pflegebedürftige auch aus der Entfernung digital betreuen. In Vorbereitung auf das geplante Gesetz schrieb die Bundesregierung eine umfangreiche Studie zu Potentialen der Digitalisierung in der Pflege aus, deren Ergebnisse im November vorgestellt werden sollen.

Bereits im Vorfeld schürt das geplante Gesetz große Erwartungen bei den Pflegeverbänden. So äußert sich Irene Maier, Vizepräsidentin und Digitalexpertin des Deutschen Pflegerats (DPR), zustimmend zum Gesetzesvorhaben, betont aber den Wunsch des DPR, in die Ausarbeitung eingebunden zu werden. In vorangegangenen Projekten wie dem Pflegestärkungsgesetz, dem Versorgungsverbesserungsgesetz (GPVG) und dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sei das Thema Digitalisierung unzureichend angegangen worden, so Maier.

Bereits im August haben sechs Verbände aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, darunter der DPR, in einem gemeinsamen Grundsatzpapier einen "nationalen Strategieplan" für die Digitalisierung in der Pflege gefordert. Dazu gehöre ein zentraler Innovationsfonds für digitale Projekte, der Ausbau der technischen Infrastruktur und personelle Aufstockung. Auch im Aus- und Weiterbildungsbereich müsse auf den Wandel der Aufgaben und Kompetenzen reagiert werden (der digital-ratgeber.de berichtete).


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Pflege Politik Telemedizin

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