Älterer Mann Shutterstock/Robert Kneschke

Eine App zur Förderung sozialer Interaktion zwischen Menschen mit Demenz und ihren Familien

1 Min. Lesezeit

Die niederländische Stiftung ‘Alzheimer Society’ hat eine App entwickelt, die die soziale Verständigung zwischen Demenzkranken und ihren Familien verstärken soll

Da die Krankheit zu einem Verlust an Lebensqualität führt, weil der soziale Kontakt mit Menschen mit Demenz nicht immer einfach ist, zielt die App "Dat ben ik" (Das bin ich) darauf ab, den Umgang zu erleichtern. Als eine Art digitales Lebensalbum, hilft sie, ein Gespräch mit Menschen mit Demenz zu beginnen. Sie bietet damit einen Gesprächsfaden. In der App können Momente und Geschichten aus der Vergangenheit des Demenzkranken gesammelt werden, die positive Erinnerungen wecken.

Marco Blom, stellvertretender Direktor von Alzheimer Nederland, erklärt, dass die App viel Flexibilität biete. Auch hätten die Erfahrung gezeigt, dass Menschen viel zu erzählen hätten, wenn sie zu Ereignissen aus der App befragt wurden.

Neue Informationen können in der App schnell und einfach hinzugefügt und mit jedem geteilt werden, der Zugang zu den Informationen hat. Die App ist damit sehr persönlich. Informationen werden nur mit den Personen geteilt, denen der Zugang gewährt wurden. Dies erleichtere die Kommunikation, erklärt Bloom.


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