Ärzte und Krankenschwester, die sich ein Tablet im Krankenhaus ansehen Shutterstock/vectorfusionart

Digitalisierungs-Fonds für Krankenhäuser beschlossen

2 Min. Lesezeit

Das Bundeskabinett hat Anfang September ein Investitionsprogramm von mehr als vier Milliarden Euro für Krankenhäuser beschlossen. So soll der Ausbau der IT in Krankenhäusern vorangetrieben werden

In deutschen Krankenhäusern ist die Digitalisierung im internationalen Vergleich eher wenig fortgeschritten. Ein Grund dafür ist, dass die Länder den Krankenhäusern bisher nur geringe Mittel für die Digitalisierung zur Verfügung stellen. Das soll der Fonds nun ändern.

Die Länder entscheiden individuell, an welche Krankenhäuser die insgesamt vier Milliarden Euro verteilt werden. Die Fördermittel erhalten die Länder bzw. Krankenhausträger jedoch nur, wenn 30 Prozent der Gesamtkosten kofinanziert werden. Nicht ausreichend digitalisierte Krankenhäuser sollen künftig sanktioniert werden. Damit wolle man die Krankenhäuser verpflichten, in die Digitalisierung zu investieren.

Förderungsfähig sind Investitionen im Bereich der technischen Ausstattung der Notaufnahmen, der digitale Infrastruktur des Krankenhauses, der Informationssicherheit sowie der Stärkung regionaler Versorgungsstrukturen.

Gesundheitsminister Jens Spahn erklärt, dass gerade während der Corona-Pandemie deutlich geworden wäre, dass es Defizite hinsichtlich der Digitalisierung und Vernetzung der Krankenhäuser gebe. Dies gelte es jetzt aufzuholen.

Den ausführlichen Beschluss des Kabinetts finden Sie hier.


Schlagworte

Krankenhaus Politik

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