App für Frauen mit Krebs Shuttestock/GaudiLab

Digitaler Begleiter in der Krebstherapie

Die App Mika unterstützt Krebspatientinnen bei der Bewältigung ihrer Krankheit. Die Selbsthilfeapp kann als App auf Rezept auf Kosten der Kassen verordnet werden

Mika ist die erste App auf Rezept für die Behandlung von Menschen mit  Krebs. Sie wurde als Therapiebegleitung als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen und kann damit auf Rezept verordnet werden. Zunächst war die App nur für Eierstock-, Gebärmutterhals- und Gebärmutterkörperkrebs genehmigt worden, seit Juni 2021 ist sie für alle Krebsarten erstattungsfähig.

Mika liefert den Patientinnen Informationen zur Erkrankung und unterstützt mit Bewegungstrainings, Ernährungsempfehlungen und Achtsamkeitsübungen. Das Ziel dahinter: Die Patientinnen zu einem selbstbestimmten Leben mit der Krankheit zu befähigen.

Die App-Inhalte wurden vom Digital Health Unternehmen Fosanis in Zusammenarbeit  mit onkologischen Forschungseinrichtungen und Tumorzentren wie der Berliner Charité und dem Uniklinikum Leipzig entwickelt und steht den Nutzerinnen kostenlos zur Verfügung.

Der nächste Schritt der Hersteller ist es, die App auch für weitere Krebsarten weiterzuentwickeln.

Die Liste aller zugelassenen digitalen Gesundheitsanwendungen finden sie hier.

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