Digitalisierung im Krankenhaus Stocksy/Santi Nunez

Digitale Reife deutscher Kliniken auf dem Prüfstand

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Bund und Länder wollen bis zu 4,3 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur der 2000 Krankenhäuser in Deutschland investieren. Um den Erfolg messen zu können, wird nun zunächst der digitale Status quo in den Kliniken erhoben

Im internationalen Vergleich sind die Krankenhäuser in Deutschland eher wenig digitalisiert. Welchen digitalen Reifegrad ein einzelnes Haus aufweist, soll nun das Konsortium "Digital Radar" im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit ermitteln.

Mit dem Projekt wird eine Vorgabe des Krankenhauszukunftgesetzes erfüllt. Ziel ist, den Status quo der Digitalisierung in den Krankenhäusern zu analysieren, zu bewerten und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für die Gestaltung der weiteren Digitalisierung zu geben.

Für die Evaluation setzt "Digital Radar" ein Reifegradmodell ein, dass auf nationalen und internationalen Erfahrungen beruht und mit über 65.000 zusätzlich eingebundenen weltweiten Reifegradevaluierungen eine internationale Vergleichbarkeit ermöglicht. "Damit schaffen wir eine Basis für die weitere internationale Anschlussfähigkeit und Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens", sagt Sylvia Thun, Projektleiterin des Konsortiums. Das Projekt ist im Juni 2021 gestartet und soll bis April 2024 laufen.


Schlagworte

Krankenhaus Politik

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