Ernährung Shutterstock/Stock-Asso

App soll gesundes Essverhalten unterstützen

An der Universität Salzburg entwickelt Neurowissenschaftler Jens Blechert einen digitalen Assistenten für das Smartphone, der sich an Personen mit negativem Essverhalten richtet

Der Service betrifft sowohl Menschen, die aufgrund von emotionalen Impulsen zu viel essen, als auch Betroffene, die an Krankheiten wie Bulimie und Anorexie leiden.

Eine App soll individuelle negative Ernährungsmuster erkennen. In Situationen, die gesundheitsschädlich sein können, bietet der digitale Assistent Vorschläge, um positive Gewohnheiten anzuregen.

Im Fall von Essstörungen können maßgeschneiderte Interventionsprogramme Betroffenen dabei helfen, die Kontrolle über ihr Essverhalten zurückzugewinnen. Doch auch die Unterstützung beim Lebensmitteleinkauf soll durch die App gewährleistet sein. Blechert erklärt, dass das rationale Denken geschwächt ist, sobald Hunger und Emotionen wie Ärger, Stress oder Angst einsetzen. In diesen Momenten besteht die Gefahr impulsiv zu essen und schlechte Kaufentscheidungen zu treffen.

An der Universität Salzburg wird eine Studie durchgeführt, welche die Entwicklung der App begleitet – Emotionsregulierung, Ess- und Bewegungsmuster werden dabei untersucht. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen in die App einfließen.

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