App gegen Panik und Platzangst Konfrontationsübung Ängste Handy bedienen Johann Saba/uKB

App gegen Angst: Uni Bonn sucht Studienteilnehmer:innen

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Menschen mit Herzrasen, Schwindel und Panikanfällen müssen oft lange auf eine Therapie warten. Eine Studie untersucht, wie gut eine Smartphone-App die Wartezeit bis zu einer Psychotherapie überbrücken kann

Für die Teilnahme an der Studie können sich Betroffene zwischen 18 und 60 Jahren bewerben. Nach einer Untersuchung per Video sollen sie fünf Wochen lang eine App nutzen und einmal in der Woche Fragen dazu beantworten. Zum Abschluss der Studie und acht Wochen später erfolgt eine einstündige Online-Befragung. "Der Vorteil für unsere Studienteilnehmer liegt in einer Behandlungsoption ohne Wartezeit, und das komplett von zu Hause aus", sagt Dr. Niclas Braun, Leiter der Forschungsgruppe "Virtual Reality Therapy and Medical Technology" am Uniklinikum Bonn.

Im Rahmen der Studie werden zwei Smartphone-Apps untersucht. Die eine App führt die Nutzer:innen durch praktische Übungen, in denen sie lernen, sich ihren Ängsten zu stellen. Die andere App bietet Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, mit denen die Nutzer:innen die Stärke Ihrer Angst regulieren können. "Natürlich ist klar, dass eine App keine Psychotherapie oder Arztkonsultation ersetzen kann", so Braun. Vielmehr gehe es darum, mithilfe einer App die Wartezeit bis zur Psychotherapie zu überbrücken.

Interessierte melden sich unter der Telefonnummer 0157/37266949 oder per E-Mail an Felicia.Rohlfsen@ukbonn.de.


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Apps Forschung Psyche

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