Politiker Jens Spahn Shutterstock/photocosmos1

Ärzteschaft gegen Spahns Digitalisierungspläne

1 Min. Lesezeit

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und alle 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) stellen sich in einem gemeinsamen Brief gegen die Digitalisierungspläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Die Digitalisierungspläne würden zu keiner Arbeitserleichterung beitragen, sondern zu einer zunehmenden Bürokratisierung im ärztlichen Alltag führen, heißt es in dem Brief. Die Implementierung der vorgegebenen Telematikinfrastruktur ohne Berücksichtigung der aktuellen kritischen Lage in der ambulanten medizinischen Versorgung sei besonders hinderlich und trage zu keinem Mehrwert bei.

Die KV und KBV fordern, die gesetzlichen Fristen für die Einführung digitaler Systeme zu verlängern und ein Ersatzverfahren für das neue staatliche Gesundheitsdatennetzwerk zu schaffen. Dieses meldete in den vergangenen Wochen vermehrt großflächige Störungen. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet sich diesem anzuschließen. Bei Zuwiderhandlung drohen finanzielle Sanktionen.

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