Wie digital sind Krankenkassen?

Dieser Text informiert in Einfacher Sprache zum Thema: Wie digital sind Krankenkassen?

Krankenkassen bieten immer mehr Angebote und Funktionen digital an. Das liegt unter anderem am Digitale-Versorgung-Gesetz. Jetzt müssen Krankenkassen nämlich digitale Gesundheitsanwendungen erstatten. Ärzte können zum Beispiel Apps für Menschen mit Bluthochdruck verordnen. Und die Krankenkassen müssen dann die Kosten dafür bezahlen. Durch diese Digitalisierung kann auch die medizinische Versorgung besser werden. Mit den Daten aus bestimmten Apps können Ärzte zum Beispiel Krankheiten früher erkennen.

Anträge und Formulare online einreichen

Versicherte können heute viele Dinge online machen. Sie müssen Anträge und Formulare nicht mehr in Papierform abgeben. Und sie können die Krankmeldung zum Beispiel mit dem Handy fotografieren und hochladen. Dafür haben alle Versicherten ein eigenes Profil im Online-Bereich von ihrer Krankenkasse. Dort können sie ihre Daten verwalten. Oder Sie nehmen Kontakt zur Kundenberatung auf. Das geht heute oft auch über Soziale Medien oder Nachrichtendienste wie WhatsApp.

Ratgeber und Informationen

Krankenkassen haben online ein großes Angebot an Ratgebern und anderen Informationen. Dort können sich Versicherte zum Beispiel über Medikamente oder Hilfsmittel informieren. Diese Informationen sind meistens verlässlich. Aber Krankenkassen informieren natürlich vor allem über Dinge, die sie selber auch anbieten. Fast alle Krankenkassen bieten auch Onlinekurse als Therapie-Begleitung an. Dort können die Versicherten zum Beispiel etwas über gesunde Ernährung lernen.

Service von Krankenkassen

Die größten Krankenkassen bieten ihren Kunden zusätzlich besondere Angebote an:

1. Die AOK

Die AOK hat ein digitales Gesundheitsnetzwerk. Dort können Versicherte per App oder Computer ihre Daten verwalten. Sie können diese Daten mit Ärzten teilen. Und es gibt zum Beispiel spezielle Angebote für chronisch kranke Menschen.

2. BARMER

Die BARMER hat ein Online-Netzwerk für die Behandlung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen. Das Netzwerk heißt PädExpert. Außerdem gibt es die Teledoktor-App. Damit können Versicherte medizinische Fachleute um Rat fragen. Und sie können damit zum Beispiel Röntgen-Unterlagen verschicken oder Verordnungen geschickt bekommen.

3. DAK-Gesundheit

Versicherte können im Mitgliederbereich zum Beispiel Anträge und Bescheinigungen hochladen. Die Pflege-App hilft Versicherten, die Angehörige pflegen. Die App "Erinnerungs-Coach" unterstützt Versicherte mit Demenz. Das Projekt "Mein Herz" hilft Versicherten mit Herzschwäche. Sie werden telemedizinisch überwacht. So können Behandlungen besser angepasst werden. Das kann die Erkrankung verlangsamen oder verbessern.

4. Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK)

Die SBK hat viele verschiedene digitale Angebote. Es gibt zum Beispiel die Tinnitus-App "Tinnitracks".

Vieles noch nicht barrierefrei

Viele Angebote sind noch nicht barrierefrei. Aber es kommen jeden Tag viele neue Angebote dazu. Dann gibt es bald hoffentlich auch mehr barrierefreie Apps und Angebote.


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