Elektronische Händedesinfektionsspender im Krankenhaus Stocksy/Santi Nunez

WLAN-Desinfektionsmittelspender für smarte Krankenhaushygiene

Ein Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen setzt Desinfektionsmittelspender ein, die Nutzungsdaten per WLAN übertragen. Gibt es Probleme mit einem Spender, wird sofort gehandelt. Ein ungewöhnliches Beispiel für erfolgreichen Einsatz digitaler Technik

"Krankenhaushygiene muss so lückenlos wie möglich geschehen. Dann lassen sich Infektionen deutlich reduzieren", sagt der Hygienebeauftragte für das Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn, Dr. med. Michael Kaiser. Weil das auch für die Händedesinfektion gelte, habe man seit 2016 WLAN-fähige Desinfektionsmittelspender installiert.

Die Spender dokumentieren demnach jede Abgabe von Desinfektionsmittel. Ist ein Spender leer, kaputt oder wird nur selten genutzt, könnten sofort das Personal zeitnah Maßnahmen einleiten. Für die Mitarbeiter:innen und Patient:innen eines Krankenhauses würden die Spender ein Maximum an Sicherheit bedeuten", so Dr. Kaiser.

Schon 1566 dieser berührungslos funktionierenden Geräte eines österreichischen Herstellers wurden kürzlich im Brüderkrankenhaus St. Josef und im rund 40 Kilometer entfernten St.-Marien-Hospital in Marsberg erneuert und damit auf den aktuellen digitalen Stand gebracht. Die Daten der Desinfektionsmittelspender landen nun in Echtzeit auf den Smartphones der Hygieneabteilungen.

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