Visitenroboter Shutterstock/Zapp2Photo

Wie Visitenroboter die medizinische Versorgung verbessern

Das deutsche Gesundheitssystem gehört zu den führenden der Welt. Fachleute sehen darin einen Grund, weshalb die Coronavirus-Pandemie hierzulande verhältnismäßig glimpflich verlaufen ist. Auch moderne Technologie habe daran ihren Anteil – wie Visitenroboter, die ärztliche Teams und Kranke aus der Distanz miteinander verbinden

In 30 Krankenhäusern sind Visitenroboter in Deutschland im Einsatz, zur Hochphase der ersten Coronawelle fanden wöchentlich 400 Visitationen mit ihnen statt. Das Prinzip ist simpel: Ärztinnen und Ärzte aus der Distanz schalten sich über einen Roboter bei der Visite am Krankenbett zu. Die aus der Ferne zugeschalteten Teams werden auf einem Videobildschirm angezeigt, sie können per Mikrofon kommunizieren. Zusätzlich zeichnet eine Kamera das Sichtfeld des Roboters auf.

Patientinnen und Patienten erhalten bei diesem Prinzip stets eine Zweitmeinung – Fachleute können sich hingegen leicht und unkompliziert mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort über Symptome und Therapie austauschen. Wissenstransfer und gegenseitiger Lerneffekt verbessern die medizinische Einschätzung zum Nutzen der Kranken.

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