telemedizin

Wie Videosprechstunden beim Coronavirus helfen

1 Min. Lesezeit

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 empfehlen Fachleute, nicht direkt eine Arztpraxis aufzusuchen. Zu groß sei die Gefahr, andere Personen anzustecken.

Helfen kann in diesem Fall ein verstärkter Einsatz von Videosprechstunden. Damit wird es Betroffenen ermöglicht, Praxen und Kliniken online zu konsultieren und das Wartezimmer zu meiden.

Der Online-Anbieter Arztkonsultation.de stellt seinen Service daher vorerst allen Praxen kostenfrei zur Verfügung. "Als Anbieter einer Videosprechstunde stehen wir in der Verantwortung, einen bestmöglichen Beitrag zur Bekämpfung des Coronavirus zu leisten. Niemand weiß, wie lange diese Krise dauert, deshalb ist unser Angebot ausdrücklich nicht auf wenige Monate beschränkt, sondern für die gesamte Dauer der Krise gültig", sagt der Geschäftsführer Peter Zeggel.

Bisher waren Onlinesprechstunden wenig nachgefragt: Nur 22 Prozent gaben 2019 im Rahmen einer Befragung an, per Videosprechstunde mit einer ärztlichen Praxis sprechen zu wollen. Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zeigt nun die Potentiale von telemedizinischen Angeboten– und könnte dazu beitragen, dass die Nachfrage damit die Akzeptanz der Videosprechstunden steigt.

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