Smartwatch für Senioren als Warnsystem bei Stürzen Plainpicture GmbH/Gemma Ferrando

Wenn die Smartwatch die Rettung alarmiert

1 Min. Lesezeit

Stürze erkennen oder einen Notruf absetzen. Das leisten auch immer mehr Smartwatches 

Spezielle Smartwatches für Kinder und Senior:innen gibt es schon eine ganze Weile. Auch die Telekom bewirbt nun ein Modell des chinesischen Herstellers TCL. Die Uhr ist mit einem SOS-Knopf und automatischer Sturzerkennung ausgestattet. Über den Knopf lässt sich ein Notruf absetzen, nach einem Sturz soll die Uhr sogar automatisch Hilfe rufen, wenn der Alarm nicht innerhalb von 60 Sekunden mit einem Fingertipp auf das Display gestoppt wird.

Die Uhr der Telekom kann, dank einer Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe, direkt Sprechkontakt zu den Mitarbeiter:innen des Rettungsdienstes herstellen und diesen per eingebautem GPS-Sender den Aufenthaltsort mitteilen. Zusätzlich sei es im Rahmen der Kooperation möglich, Angaben zu Vorerkrankungen bei den Johannitern zu hinterlegen, berichtet die Telekom. Sie bewirbt die sogenannte "Safety Watch", mit der man auch telefonieren kann, in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag. Der JohanniterCall-Notrufservice ist zusätzlich kostenpflichtig.

Das Angebot an Wearabels, die die Sicherheit betagter Menschen erhöhen sollen, wächst. Meist lässt sich einstellen, dass die Smartwatch im Notfall Angehörige oder Freunde alarmiert. Auch Zähler für Pulsschläge, Schritte und verbrauchte Kalorien sowie Sensoren zur Bestimmung von Schlafdauer und Schlafqualität messen, können zur Ausstattung gehören.

Es lohnt sich, die Angebote zu vergleichen. Auf Vergleichsportalen kritisieren Nutzer:innen, dass die Bedienung der relativ kleinen Telekom-Uhr Senior:innen schwer fallen könnte. Ein Sicherheitsrisiko ist generell, dass eine Smartwatch nur dann Hilfe rufen kann, wenn sie dauernd getragen und regelmäßig aufgeladen wird.

Newsletter Anmeldung

Jede Woche aktuelle News und Hintergründe direkt in Ihr Postfach

Anmelden