Frau mit Virtual-Reality-Brille beim Arzt Shutterstock/Roman Zaiets

Virtual Reality und Neurofeedback gegen chronische Schmerzen

1 Min. Lesezeit

Die Universität Würzburg forscht an einer neuen Methode gegen chronische Schmerzen. Mit dem Projekt "VirtualNoPain" verknüpfen die Forscher Virtual Reality (VR) mit dem sogenannten Neurofeedback 

Die VR ist in der Schmerzbehandlung bereits gut erprobt und erfolgreich im Einsatz. Neu bei diesem Projekt ist nun die Koppelung mit der "Neurofeedback"-Methode. Mit Hilfe dieser lernen Patienten elektronisch aufgezeichnete Gehirnaktivitäten selbst zu kontrollieren und so auch Kontrolle über ihre Schmerzen zu bekommen. Die Virtual Reality (englisch: virtuelle Realität) -Therapie gibt ihnen dabei zusätzliche Rückmeldungen über Hirnsignale, die sie normalerweise nicht bewusst wahrnehmen würden.

Die bisherigen Ergebnisse von "VirtualNoPain" zeigen, dass je tiefer Betroffenen mit chronischen Schmerzen in computersimulierte Welten eintauchen, umso stärker ist die schmerzlindernde Wirkung. Die Methode stärkt zudem das Selbstwirksamkeitserleben von Patientinnen und Patienten. Häufige Begleiterscheinungen chronischer Schmerzen, wie etwa Depressionen oder Angstzustände, werden dadurch verringert, so Andrea Kübler, Professorin am Lehrstuhl für Psychologie I an der Universität Würzburg.

Bis Juni 2023 soll das Forschungsprojekt abgeschlossen sein. Angestrebt wird eine Ausweitung auf weitere Schmerzanwendungen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der Universität Würzburg.

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