Fitnesstracker Shutterstock/Maridav

Viele Fitnesstracker messen Puls nur ungenau

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Die Stiftung Warentest warnt nach aktuellen Tests vor “Fantasiewerten” bei Fitnesstrackern. Genauigkeit bei der Pulsmessung bei vielen schlecht bis bedenklich

Viele Freizeitsportlerinnen und -sportler messen als Eigenmotivation ihre Zeiten, Strecken, verbrauchte Kalorien und den Puls. Immer mehr tun dies mit einem Pulsmesser am Handgelenk, auch Fitnesstracker genannt. Die Stiftung Warentest untersuchte nun die praktischen Gadgets und ihre Messwerte beim Gehen, Joggen, Radfahren und Schwimmen. Insgesamt wurden 25 Smartwatches und Fitnesstracker unter die Lupe genommen, aber viele Tracker lieferten fehlerhafte Werte bei der Distanz und Pulsmessung. Nur zwei zeigten korrekte Werte an: die Apple Watch 5 und das Garmin-Modell Forerunner 245 Music.

Eines der Armbänder maß bei einer joggenden Testerin einen Maximalpuls von 104 – statt des tatsächlichen Werts von 181. Bei Menschen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems können zu niedrig gemessene Werte jedoch problematisch sein, wenn die Sportlerinnen und Sportler sich auf die Werte verlassen und über ihre Belastungsgrenze hinaus trainieren. Laut Herstellern müssen die Tracker sehr korrekt am Handgelenk sitzen, um den richtigen Pulswert zu ermitteln. Der komplette Testbericht ist auf test.de einsehbar.


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Smartwatch Wearables

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