Videosprechstunde Shutterstock/fizkes

Videosprechstunden hinter Gefängnismauern

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Die Telemedizin macht nicht vor dicken Mauern, Sicherheitszäunen und Stahltüren halt. Auch in Gefängnissen werden immer mehr Videosprechstunden abgehalten

So hat der Thüringer Justizvollzug in einem Pilotprojekt alle Anstalten technisch aufgerüstet und vernetzt. Sanitäts- und Vollzugsbedienstete können damit in Krankheitsfällen rund um die Uhr ärztliche Unterstützung per Video erhalten, auch am Wochenende und nachts. "Wir wollen im Vollzug gewappnet sein und die ärztliche Versorgung aufrecht erhalten können, wenn es Coronafälle gibt, von denen auch Anstaltsärzte oder Sanitätsbedienstete betroffen sind", sagte der Thüringer Justizminister Dirk Adams (Grüne) der Thüringische Landeszeitung.

Zur Planung des Thüringer Justizvollzugs gehört außerdem noch ein ausreichender Mobilfunkempfang, um in den Anstalten auch Tablet-PCs nutzen zu können, sowie eine Schnittstelle für die Zuschaltung von Videodolmetschern.

Das Projekt war im September gestartet und soll neun Monate laufen.

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