Coronavirus und Datenschutz Shutterstock/

Umfrage: Für Bekämpfung von Corona auf Datenschutz verzichten?

2 Min. Lesezeit

Datenschutz ist ein sensibles Thema. Und doch wären viele Deutsche bereit, anteilig darauf zu verzichten, wenn es der Eindämmung der Pandemie hilft.

Einer Studie des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge wären fast zwei Drittel der Deutschen bereit, in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie auf persönlichen Datenschutz zu verzichten, wenn sie damit sich oder anderen Menschen helfen könnten.

Etwa 72 Prozent der Befragten gab an, Gesundheitsdaten und Bewegungsprofile mit Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut zu teilen, um die Auswirkungen der Krise einzudämmen. Für etwa 60 Prozent ist es denkbar, persönliche Daten wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern weiterzugeben. Damit könnten Einrichtungen frühzeitig über Risiken informieren. Immerhin mehr als die Hälfte der Deutschen spricht sich dafür aus, dass öffentliche Einrichtungen Bewegungsprofile der Menschen nutzen, um nachzuvollziehen, wie sich das Virus verbreitet. Lediglich Informationen aus sozialen Netzwerken wollen viele Menschen nicht leichtfertig freigeben. Nur etwa 40 Prozent der Befragten würde diese im Zuge der Pandemie mit öffentlichen Stellen teilen wollen.

Die Studie wurde im Auftrag des Softwareherstellers Usercentrics durchgeführt. Dessen CEO Mischa Rürup sprach sich aufgrund der Ergebnisse für zeitnahe digitale Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aus.

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