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Tesla-Gründer Elon Musk präsentiert Prototypen eines vernetzten Hirn-Implantats

2 Min. Lesezeit

Elon Musks Firma Neuralink hat einen Prototyp für einen Computerchip, der Nervenschäden im Gehirn überbrücken und sogar Gedanken an das Smartphone senden können soll, entwickelt

Aktuell wird der Computerchip mit einer Größe von circa zwei mal acht Millimetern an Schweinen getestet. Demnach wäre es bereits möglich, elektrische Impulse vom Rüssel des Schweines auf einem Monitor erkennbar zu machen oder mittels Software kommende Bewegungen des Schweines vorherzusagen.

Geplant ist auch der Einsatz bei Menschen, beispielsweise um neurologische Erkrankungen oder Rückenmarksverletzungen zu behandeln. Aber auch Sehstörungen, Taubheit oder Gehirnschäden sollen durch das Implantat behoben werden können. Glaubt man Elon Musk, so könnten in (ferner) Zukunft alle Menschen solche Chips tragen, die das menschliche Gehirn mit künstlicher Intelligenz unterstützen. Noch dauert die Forschung hierzu aber an.
Experten aus Wissenschaft und Forschung betrachten solche Aussagen mit größter Skepsis. Auch wenn die Wissenschaft in den vergangenen Jahren immense Fortschritte gemacht hat, sind die neurologischen Abläufe im Gehirn noch immer höchst komplex. Die Technologie zum Lesen neurologischer Signale hat sich zwar enorm verbessert, doch das Senden von Befehlen und die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Signale gilt als sehr aufwändig und kaum vom Computer nachstellbar.


Schlagworte

Forschung

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