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Telenotarzt kommt per Datenbrille

1 Min. Lesezeit

So schnell wie möglich kompetente medizinische Hilfe zu bringen, ist eine Stärke der Telemedizin. Ein neues Projekt aus Österreich will jetzt Rettungsteams vor Ort unterstützen

Klobige Datenbrillen (Virtual Reality Headsets) sind einem breiten Publikum eher aus der Welt der Computerspiele oder bei Industrieprozessen bekannt. Ein neues Einsatzgebiet im Bereich E-Health, zeigt ein Projekt des Roten Kreuzes Niederösterreich. Dort setzt man bei der Notfallrettung auch einen Telenotarzt ein.

Benötigt ein Sanitäter im Einsatz vor Ort die Unterstützung durch einen Notarzt, schaltet er diesen einfach dazu. Der Telenotarzt sieht mittels einer Kamera an der Brille des Sanitäters, was dieser sieht und kann so seine Kenntnisse einbringen.

"Ziel ist es, dass das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal am Einsatzort jederzeit in Echtzeit mit dem Telenotarzt kommunizieren und ihn in den laufenden Versorgungsprozess einbinden kann", erklärt Projektleiter Dr. Berndt Schreiner, Rotes Kreuz Niederösterreich.  "Gerade auch die Corona-Pandemie zeigt uns, wie wichtig es ist, die bereits bestehenden innovativen Möglichkeiten zu nutzen, um Menschen bestmöglich versorgen zu können", so Schreiner.

Die bisherigen Rückmeldungen zu diesem langfristig angelegten Projekt sind positiv. Derzeit testet das Projektteam unterschiedliche technische audio-visuelle Kommunikationstechniken.

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