Patient zuhause vor dem Fenster Shutterstock/Suzanne Tucker

Telemedizin-Studie: Corona-Infizierte zuhause überwachen

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Via Fernüberwachung könnten schwere Verläufe frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. In München wird das sogenannte Telemonitoring derzeit getestet

Für die Studie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München übermitteln Patientinnen und Patienten in häuslicher Quarantäne ihre Vitalwerte an das ärztliche Personal. Ein Hightechsensor, den die Erkrankten wie ein Hörgerät tragen, misst dafür alle 15 Minuten Sauerstoffsättigung, Herz- und Atemfrequenz sowie Körpertemperatur. Der Sensor sendet die erfassten Werte drahtlos mittels Bluetooth an einen Transmitter, dieser schickt sie weiter an einen Klinikserver. Auf den Server können dann die betreuenden Ärztinnen und Ärzte zugreifen und sofort reagieren. Dadurch wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sich die Symptome bei Covid-19 binnen kurzer Zeit gravierend verschlechtern können und eine zu späte Krankenhauseinlieferung die Genesungsprognose verschlechtert.

Bislang werden in der Studie nur Fälle aus München überwacht. Prinzipiell sei es jedoch denkbar, das Vorgehen auf andere Regionen zu übertragen und mit den Resultaten in München zu vergleichen, so Professor Georg Schmidt, Oberarzt am Klinikum rechts der Isar.


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Corona Telemedizin

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