healthcare barometer Shutterstock/Have a nice day

Studie: Junge Menschen sind aufgeschlossen für digitale Gesundheitsdienste

2 Min. Lesezeit

Vor allem junge Menschen können sich vorstellen, Dienste wie das E-Rezept, die elektronische Krankmeldung oder die Videosprechstunde zu nutzen. Bei älteren Menschen herrscht jedoch oft auch Skepsis. Das zeigt das Healthcare Barometer 2020 der Beratungsgesellschaft PwC.

Die unterschiedliche Bewertung der digitalen Möglichkeiten zeigt sich vor allem innerhalb der verschiedenen Altersgruppen. So kann sich von den unter 35-Jährigen jeder Zweite vorstellen, das E-Rezept zu nutzen. Bei den über 55-Jährigen ist es nur jeder Dritte. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich auch bei der Bewertung des Datenschutzes: Besonders ältere Menschen machen sich hier Sorgen, während Jüngere eher davon ausgehen, dass die Datensicherheit geprüft wurde und gewährleistet wird. Insgesamt befürchten acht von zehn der Befragten, dass Gesundheitsdaten an kommerzielle Anbieter weitergegeben werden könnten.

Dass im November vergangenen Jahres das sogenannte Digitale-Versorgungs-Gesetz (DVG) beschlossen wurde, wissen zwar die meisten Deutschen. Mit den genauen Inhalten dieses Gesetzes kennen sich jedoch viele Menschen nicht aus.

Die Vorhaben, den Innovationsfonds zu erweitern, Verwaltungsprozesse zu digitalisieren und damit effizienter zu machen und die Möglichkeit, Gesundheits-Apps auf Rezept zu verschreiben, bewerten die Befragten überwiegend positiv. Im Großen und Ganzen zwar noch positiv, jedoch deutlich weniger ausgeprägt werden die Stärkung der Telemedizin, die Schaffung einer zentralen Gesundheitsdatenbank und der verpflichtende Anschluss an die Telematik-Infrastruktur gesehen.

Newsletter Anmeldung

Jede Woche aktuelle News und Hintergründe direkt in Ihr Postfach

Optionale Angaben
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen
Bitte stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an
Ihre Eingabe ist zu lange