Patienten-Datenschutz-Gesetz Shutterstock/MaximP

Strenge Regeln für die Entwicklung digitaler Patientenakten

1 Min. Lesezeit

Erst kürzlich wurde das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) verabschiedet, welches die digitale Patientenakte auf den Weg bringen soll. Prompt gibt es Kritik

Einige IT-Dienstleister, die Formate für die digitale Patientenakte entwickeln möchten, kritisieren das Gesetz. So bemängelt der Bundesverband Gesundheits-IT die angebliche Wettbewerbs- und Innovationsfeindlichkeit des PDSG. Konkret geht es um die Vorgabe, dass nur von der Gematik, dem Zusammenschluss der Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens, zertifizierte e-Akten zugelassen sind.

Die elektronische Patientenakte soll die ärztliche Behandlung erleichtern. Warum? Das erzählt dieses Fallbeispiel.
Die elektronische Patientenakte soll die ärztliche Behandlung erleichtern. Warum? Das erzählt dieses Fallbeispiel.

Eine solche Zertifizierung sei für Start-ups und App-Entwickler nicht möglich, sondern bislang nur für die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die Entwickler fürchten deshalb, vom digitalen Gesundheitsmarkt ausgeschlossen zu werden.

Regulierungsbefürworter argumentieren hingegen, dass Patientendaten und die deutsche Gesundheitsinfrastruktur vor dem Einfluss von Tech-Riesen wie Apple, Facebook, Google oder Amazon geschützt werden müssen.

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