Smartphone Standortdaten Shutterstock/

Smartphone-Daten für den Kampf gegen Coronavirus

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Bewegungsdaten von Handy-Nutzern können helfen, den Verlauf der Pandemie besser zu erfassen. Auch das eigene Risiko für eine U-Bahn Fahrt lässt sich so bestimmen.

Zur Zeit steht der Stopp der Ausbreitung des Coronavirius global an erster Stelle. Das Projekt GeoHealth will durch die Analyse umfassender Datensammlungen die Verbreitung des Virus verlangsamen. Die zugehörige App, die von Forschenden der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen mit der Hamburger Firma Ubilabs entwickelt wird, soll per Crowdfunding finanziert werden.

Die App hat das Ziel das individuelle Infektionsrisiko von Nutzenden zu bestimmen - dazu wertet das Programm die Standortverläufe der Smartphones aus. Beispielsweise soll die App Informationen über das Risiko einer U-Bahn-Fahrt oder den Besuch eines bestimmten Geschäfts liefern. Gleichzeitig wollen die Wissenschaftler anhand dieser Informationen den Verlauf der Epidemie präzise erfassen. Gernot Beutel, der Projektleiter von GeoHealth, erklärte, man wolle durch eine Verringerung der Zahl der Ansteckungen für eine Entlastung des Gesundheitssystems sorgen.

Die Projektgruppe um GeoHealth steht seit Ende Februar mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Robert-Koch-Institut in Kontakt. Datenschutzrechtlich spricht nichts gegen das Sammeln solcher personenbezogener Daten, solange die Nutzer das Einverständnis für deren Nutzung geben.

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