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Smarter Verband hilft bei Wundheilung

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Um eine bessere Behandlung von chronischen Wunden zu ermöglichen und damit beispielsweise diabetesbedingte Amputationen zu vermeiden, haben Forschende der University of Nebraska-Lincoln einen intelligenten Verband entwickelt.

Dieser soll eine den jeweiligen Umständen angepasste Medikation erlauben. Die Gabe der Medikamente erfolgt über kleine Nadeln und eine Steuerungseinheit mit einer kabellosen Bedienung. Das Pflegepersonal kann so die Medikation anpassen, ohne mit Patientinnen und Patienten im gleichen Raum zu sein. Ein weiterer Vorteil des smarten Verbands ist laut Ali Tamayol, Professor am Fachbereich Biomedizintechnik der University of Connecticut, dass dieser nicht oft gewechselt werden muss.

Tests an diabetischen Mäusen hätten gezeigt, dass der intelligente Verband zu einer besseren Wundschließung und einer verminderten Narbenbildung beitragen kann.

In Deutschland allein leiden 900.000 Menschen an chronischen Wunden. Sie kommen häufig beispielsweise bei Diabeteserkrankungen vor. Die Behandlung ist oft kompliziert und erfordert verschiedene Medikamente in unterschiedlichen Dosierungen, die wiederholt angepasst werden müssen. Bleibt eine chronische Wunde unbehandelt, droht im schlimmsten Fall die Amputation.

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