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Sensor unter der Haut erkennt Corona-Infektion

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Die US-Behörde für militärische Forschung, DARPA, hat einen Sensor entwickelt, der bei einer Corona-Infektion Alarm schlägt. Der Chip soll einfach unter die Haut geschoben werden können

Der Grund für die Entwicklung des Sensors ist nachvollziehbar, aber das Resultat doch unheimlich: Weil das Coronavirus 2020 in kürzester Zeit 1271 Besatzungsmitglieder des US-Flugzeugträgers Theodore Roosevelt mit dem Corona-Virus infiziert hatte, hat das US-Militär einen Chip entwickeln lassen, der das Blut kontinuierlich auf das Virus scannt. Fällt der Scan positiv aus, sendet der Chip automatisch ein Signal an den Betroffenen und eine Zentrale, die weitere Maßnahmen wie einen Bluttest auf das Virus einleiten kann.

Kleiner Chip mit großer Wirkung

"Das winzige grüne Ding da, das man unter die Haut steckt, sagt einem, dass im Körper chemische Reaktionen ablaufen die bedeuten, dass man morgen Symptome haben wird", sagte Colonel Matt Hepburn, ein Armeearzt für Infektionskrankheiten in einem Interview mit dem US-Nachrichten-Magazin 60 Minutes.

Die Entwicklung des in der letzten Testphase befindlichen Sensor ist Teil der Bemühungen des US-Militärs, Pandemien grundsätzlich für immer zu beenden. Nach eigenen Angaben arbeitete Hepburn Jahre an der Technologie, von der er hofft, dass die Corona-Pandemien die letzte sein werde. Der Chip solle auf US-Schiffen und anderen militärischen Einheiten eingesetzt werden und allein der Sicherheit der Schiffsbesatzung und Ihrer Kontaktpersonen dienen.

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