Sensor am Hals soll Auskunft über Coronavirus geben

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Ein US-Forscherteam hat ein Pflaster entwickelt, das am Hals haftet und mit einem Sensor Vitalfunktionen misst. Es soll dabei helfen, eine Coronainfektion frühzeitig zu erkennen und den Zustand von Infizierten zu beobachten 

Da der Sensor am Hals anliegt, misst er Herzfunktion, Atmung, Körpertemperatur und Husten und soll wegen der direkten Nähe zu den Atemwegen leicht erkennen können, ob es sich um eine Coronavirus-Infektion oder einen harmlosen Husten handelt.

Der Sensor wurde an der Northwestern University und dem Shirley Ryan AbilityLab entwickelt und wird gegenwärtig an 25 Personen getestet. Ein sinnvoller Einsatz wäre zum Beispiel für Patientinnen und Patienten in Heimquarantäne denkbar. Deren Daten werden per Cloud für Ärzte visualisiert, sodass diese auch aus der Entfernung eine Einschätzung über den Gesundheitszustand der Betroffenen geben können. 

Ziel ist es, genug Daten für die Entwicklung eines Algorithmus zu sammeln, der eine Coronavirus-Erkrankung erkennt, bevor sie klare Symptome verursacht. Dies soll der Eindämmung dienen, aber auch dem Schutz des Gesundheitspersonals.


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