Frau in Sportbekleidung auf der Yoga-Matte mit Smartphone Shutterstock/Syda Productions

Scheitern Apps auf Rezept an den Ärzten?

1 Min. Lesezeit

Gesundheits-Apps wie ein Diabetes-Tagebuch oder eine App für Rückentraining werden verschreibbar. Die Ärzteschaft fühlt sich aber noch nicht gut genug informiert, um zum Rezeptblock zu greifen

Laut einer Umfrage der Krankenkasse Barmer vermissen Ärztinnen und Ärzte Informationen zu potenziell verschreibbaren Apps. Rund 74 Prozent der befragten Medizinerinnen und Mediziner wünschen sich einen besseren Überblick über die einzelnen Anwendungen, um zielgerichtet die bestmögliche App verordnen zu können.

Die Barmer habe hierzu 2019 ein Pilotprojekt gestartet, welches Medizinerinnen und Medizinern Informationen zu elf solcher Anwendungen gesammelt bereitstellt, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Christoph Straub. Aus ärztlicher Sicht wäre es jedoch wünschenswert, dass Ärztekammern, Kassenärztliche Vereinigung und Krankenkassen ihr Informationsangebot für Behandelnde weiter ausbauen.

Patientinnen und Patienten fragen in der Praxis bisher kaum nach einer möglichen App auf Rezept, so das Ergebnis der Barmer-Umfrage. Doch laut zweier Befragungen des Digitalverbands Bitkom im Frühjahr und Sommer 2020 könnten sich rund 59 Prozent der Patientinnen und Patienten vorstellen, künftig Gesundheits-Apps zu nutzen.

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