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Multiple Sklerose: Gaming für die Balance

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Eine Metaanalyse von 41 wissenschaftlichen Artikeln hat ergeben, dass spezielle Videospiele einen positiven Effekt auf Gleichgewichtsstörungen haben können. Die Spiele sind zudem sicher in der Anwendung

Bei Erkrankungen des zentralen Nervensystem wie der Multiplen Sklerose (MS) sind Störungen des Gleichgewichts ein häufiges Problem. Die gestörte Balance erschwert das Gehen und erhöht das Sturzrisiko. Therapieansätze zum Training der Balance sind lange etabliert und zeigen häufig gute Wirkung. Eine neue Entwicklung sind die Exergames, aus dem Englischen nach "excercise" (Sport) und "games" (Spiel) benannt: Videospiele, bei denen durch Körperbewegungen das Spiel kontrolliert wird. Training und Übungen können so zum spielerischen Spaß werden. Dadurch trainieren die Betroffenen häufiger und regelmäßiger.

Die Analyse der Studien zeigte auch, dass vermehrte Übungseinheiten zu einem größeren Behandlungseffekt führten. Ob dieser auch langfristig anhält, muss in weiterführenden Studien geklärt werden.


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Forschung Therapie

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