Arzt untersucht MRT-Bild Shutterstock/Roman Zaiets

MRT-Aufnahmen mit Hilfe von KI viermal schneller

2 Min. Lesezeit

Die New York University (NYU) hat in Zusammenarbeit mit Facebook eine künstliche Intelligenz (KI) programmiert, die die medizinische Diagnostik in Notfallsituationen deutlich verändern könnte

Derzeit dauert die Erfassung allein der Rohdaten für eine Magnetresonanztomografie (MRT)-Untersuchung häufig bis zu einer Stunde. Diese Zeit ließe sich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz stark verkürzen, wie jetzt Forschende der NYU Langone Health in einer Studie herausfanden. Mit der neu entwickelten Methode werden für die Erstellung der Bilder viel weniger Daten und damit auch weniger Zeit benötigt. Die fehlenden Daten werden per KI ergänzt und zu präzisen MRT-Bildern vervollständigt.

Radiologinnen und Radiologen konnten die mittels KI erstellten MRT-Bilder nicht von den Bildern langsamerer MRTs unterscheiden. Zudem bewerteten sie die KI-beschleunigten Bilder als qualitativ hochwertiger als die herkömmlichen Scans.

Das "FastMRI" (englisch: schnelles MRT) könnte künftig auch in Fällen eingesetzt werden, wo keine Computertomographie (CT) möglich ist, zum Beispiel bei Schwangeren und Kindern. Bisher sind bei diesen Personen die Untersuchungen im Notfall begrenzt, da CT-Aufnahmen wegen der Röntgenstrahlung nicht angewandt werden sollten und herkömmliche MRT-Aufnahmen zu viel Zeit kosten.

Newsletter Anmeldung

Jede Woche aktuelle News und Hintergründe direkt in Ihr Postfach

Optionale Angaben
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen
Bitte stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an
Ihre Eingabe ist zu lange