Mobiles EEG sammelt Epilepsie-Daten

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Forschende vom Fraunhofer-Institut haben einen smarten Sensor im Hörgerätformat entwickelt, der im Alltag unauffällig EEG-Daten aufzeichnet

Für eine optimale Behandlung bei Epilepsie benötigen Ärztinnen und Ärzte möglichst umfangreiche Informationen über Art und Frequenz der Anfälle. Ein Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie in Oldenburg testet derzeit ein mobiles System, das die elektrische Aktivität des Gehirns erfasst und ein Elektroenzephalogramm (EEG) aufzeichnet. Es soll epileptische Anfälle erkennen und dokumentieren, selbst wenn sie von den Betroffenen nicht bemerkt werden.

Erfasst werden die Hirnströme sowie weitere Vitalwerte wie Herz- und Atemfrequenz von Elektroden hinter dem Ohr und im Ohr. Das System wurde so entwickelt, dass es kaum auffällt und sich komfortabel trägt. Das EEG-Signal, das anfällig für Störungen ist, soll mittels Künstlicher Intelligenz bereinigt werden.

Die Forscherinnen und Forscher hoffen, mit den gesammelten Daten die Erfassung und Behandlung epileptischer Anfälle stark zu verbessern.

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