Junge Frau mit Smartphone in der Natur Nowak/upd

Mitmach-App: Macht Klimawandel den Heuschnupfen schlimmer?

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Wie sehr beeinträchtigt der Klimawandel die Lage von Pollenallergiker:innen? Um diese Frage besser beantworten zu können, haben Forscher:innen eine App zum Mitmachen entwickelt. Als Belohnung winkt eine Risikolandkarte für Allergiker

Ein Zusammenhang von Heuschnupfen und Klimawandel zeige sich darin, dass bei höheren Temperaturen Pollen in größeren Mengen produziert und früher freigesetzt werden, erläutert Dr. Susanne Jochner-Oette, Professorin für Physische Geographie/ Landschaftsökologie und nachhaltige Öko Systementwicklung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt KU.

Um beim Datensammeln zu helfen, müssten die Laienforscher:innen mit ihrem Smartphone oder Tablet-PC blühende Birken, Haseln und Gräser in ihrer Umgebung fotografieren. Das fülle den Datenpool für die Klimaforschung, meint Prof. Jochner-Oette. Die per App erfassten Bäume und Pflanzen ließen aber auch eine Landkarte entstehen, der Pollenallergiker ihre "Risikogebiete" entnehmen können.

Das Projekt ist Teil des Verbundprojekts BAYSICS des Bayerischen Netzwerks für Klimaforschung. Das Ziel ist, der breiten Öffentlichkeit die Auswirkungen des Klimawandels auf Pflanzen und Tiere in Bayern zu vermitteln. "Wir möchten dafür sensibilisieren, dass der Klimawandel überall stattfindet und deutliche Auswirkungen zeigt", so Jochner-Oette.
Interessierte Heuschnupfler und Nichtheuschnupfler können unter www.baysics.de die App herunterladen.


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