Mann mit VR-Brille shutterstock/SFIO CRACHO

Mit Virtual Reality gegen Angststörungen

1 Min. Lesezeit

Ob Furcht vor sozialen Kontakten oder Panikanfälle: Mittels Virtual Reality möchte das Gesundheitsstartup Sympatient neue Möglichkeiten für eine Therapie bei Angststörungen schaffen. Jetzt bekommt das Projekt neuen Anschub

Die Techniker Krankenkasse arbeitet bereits mit dem Startup zusammen. Das Konzept überzeugt auch mehrere Investoren, über die Sympatient nun eine Finanzspritze in Höhe von 1,6 Millionen Euro erhalten hat - damit will das Unternehmen seine weiter Kapazitäten aufstocken. Außerdem prüft Sympatient, ob die medizinische Leistung nach Digitalem-Versorgungs-Gesetz von den Krankenkassen übernommen werden kann.

Die Therapie soll so funktionieren: Betroffene bekommen eine VR-Brille nach Hause geschickt und können von dort aus via Brille und App an den Therapiesitzungen teilnehmen. Auch für das Erstgespräch müssen die Patientinnen und Patienten nicht unbedingt in die Klink - es kann per Videotelefonie stattfinden.

Das Team möchte durch die heimische Behandlung auch die Hemmschwelle vor einer Therapie senken. Mitgründer Christian Angern sieht viel Handlungsbedarf: "Leider sind Aufklärungs- und Behandlungsrate sowie die Destigmatisierung bei Ängsten noch lange nicht so weit fortgeschritten, wie es der Fall sein müsste", erklärt er.


Schlagworte

Virtual Reality Psyche

Newsletter Anmeldung

Jede Woche aktuelle News und Hintergründe direkt in Ihr Postfach

Optionale Angaben
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen
Bitte stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an
Ihre Eingabe ist zu lange